Allgemeine Informationen

Konferenz: Herkunftssprachen in Schule und Hochschule

Arabisch, Chinesisch, Italienisch, Polnisch, Russisch und Türkisch

Von der Bedarfsanalyse zur Materialerstellung in der Fertigkeit Schreiben

4. und 5. November 2016

„Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Studierenden von morgen“

Die voranschreitende Internationalisierung der Lebens- und Arbeitswelt und die wachsende Mobilität stellen unsere Schulen und Hochschulen vor neue Herausforderungen. Die Mehrsprachigkeit unserer SchülerInnen und Studierenden ist Realität geworden. Junge Menschen mit Migrationshintergrund besitzen ein großes Potenzial: sie sprechen sowohl Deutsch als auch ihre Herkunftssprache und sind mit zwei Kulturen und Gesellschaften vertraut. Jedoch sehen sich diese Jugendlichen oft nicht in der Lage, sich in ihrer Herkunftssprache schriftlich auszudrücken. Unsere Aufgabe als Lehrende ist es, das Potenzial unserer Lernenden zu erkennen, zu fördern und zu nutzen. Vor diesem Hintergrund soll die Konferenz Raum dafür bieten, über folgende Themen und Fragen nachzudenken:

  • Welche unterschiedlichen Bedürfnisse in der Fertigkeit Schreiben gibt es an Schulen und Hochschulen?
  • Welche Materialien sind geeignet und wie bereiten wir sie didaktisch auf?
  • Inwieweit lassen sich die Ausbildungsinhalte in Schule und Hochschule sinnvoll miteinander verknüpfen?
  • Welche Perspektiven erwachsen daraus für die Didaktik der Herkunftssprachen?

Der erste Tag wird Vorträgen gewidmet sein und endet mit der feierlichen Eröffnung des Zentrums für Herkunftssprachen.

Am zweiten Tag arbeiten die KonferenzteilnehmerInnen in sprachspezifischen Arbeitsgruppen in Hinblick auf die Förderung der Schreibfertigkeit. Geleitet werden die Arbeitsgruppen von VertreterInnen jeweils aus der Schule und aus der Hochschule, über institutionelle Grenzen hinweg.

Darüber hinaus bietet die Konferenz eine Plattform zum kollegialen Ideen- und Gedankenaustausch.