Vortragende

Vortragende und ReferentInnen

Ewa Bagłajewska-Miglus ist Romanistin und Slawistin. Das Magisterstudium hat sie an der Universität Warschau absolviert. Sie promovierte an der Georg-August-Universität Göttingen mit einer kontrastiven Studie über Syntax im Polnischen und Italienischen. Sie war jahrelang freiberuflich als Übersetzerin/Dolmetscherin und Sprachdozentin in Berlin tätig und arbeitete mit verschiedenen Einrichtungen und Institutionen zusammen. Gegenwärtig ist sie akademische Mitarbeiterin am Sprachenzentrum der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

Elif Baş studierte an der Ruhr-Universität Bochum in den Fächern Linguistik und Islamwissenschaft (Bacher of Arts) sowie Sprachlehrforschung und Islamwissenschaft (Master of Arts), wobei sie zusätzlich das Zusatzstudium Deutsch als Fremdsprache absolvierte. Sie war von WiSe 2010/11 bis WiSe 2017/2018 am Zentrum für Fremdsprachenausbildung (ZFA) der Ruhr-Universität Bochum im Bereich Türkisch tätig. Sie startete mit Türkisch als Fremdsprache und leitet seit mehreren Semestern Kurse für Türkisch als Herkunftssprache. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Herkunftssprache für Türkisch im Hochschulkontext. Sie ist seit dem WiSe 2018/19 an der University of Applied Sciences Frankfurt sowie an der Goethe-Universität Frankfurt im Bereich Herkunftssprachen insbesondere für Türkisch tätig, wo sie für den Aufbau und Etablierung des Herkunftssprachenprogramms zuständig ist.

Andrea Cnyrim ist Professorin für Interkulturelle Kommunikation an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, deren Institut für Fremdsprachen sie bis 2017 vorstand. Seit 1985 lehrte sie Deutsch als Fremdsprache, zuletzt am Germersheimer Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, wo sie das TestDaF-Zentrum begründete und viele Jahre leitete. Ihre Schwerpunkte liegen neben Themen der interkulturellen Kommunikationsforschung in der Translationswissenschaft und der Fremdsprachendidaktik (u.a. Kompetenzentwicklung, Lehr- und Lernstile, Projektarbeit).

Rotraut Fischer ist Romanistin und Germanistin. Nach einer Tätigkeit an der Universität Venedig zurzeit am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft und am Sprachenzentrum der Technischen Universität Darmstadt beschäftigt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Literatur des 18. Jahrhunderts und der Romantik; Kulturgeschichte der Deutschen im Italien des 19. Jahrhunderts; Textproduktion; Mehrsprachigkeit: Sprachenfolge und Bildungssprache Deutsch/Deutsch als Zweitsprache.

Ingrid Gogolin ist Senior-Professorin für International Vergleichende und Interkulturelle Bildungsforschung an der Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mehrsprachigkeit und erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung. Sie gehört zum Direktorium der Forschungsgruppe Diversity in Education Research (DivER) der Universität Hamburg und ist Koordinatorin des bundesweiten Forschungsschwerpunkts „Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit“, gefördert vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Weitere Informationen siehe www.ingrid-gogolin.eu

Alexandra Hajok ist Slawistin. Sie absolvierte Russische Philologie an der Ševčenko Universität in Kiew. Nachfolgend studierte sie im Magisterstudium das Fach Ost-, West- und Südslawische Philologie an der Goethe-Universität zu Frankfurt. Hier promovierte sie auch mit einer empirischen Studie über Taxonomie der Sprechakte in russischen und ukrainischen politischen Interviews. Jahrelang arbeitete sie als Dozentin an der Goethe-Universität in Frankfurt, später an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Gegenwärtig ist sie freiberuflich als Sprachdozentin und Übersetzerin tätig. Sie arbeitet mit verschiedenen Institutionen darunter auch mit der Technischen Universität Darmstadt zusammen.

Almut Küppers ist Akademische Rätin der Abteilung Sprachlehrforschung / Didaktik am Institut für England- und Amerikastudien der Goethe-Universität Frankfurt a.M und in der Lehrerbildung tätig. Sie hat an Schulen und Universitäten in Deutschland, England, USA und der Türkei gearbeitet, ist affiliiert mit dem Istanbul Policy Center der Sabancı Universität in Istanbul, wo sie zu den Themen Sprachenpolitik, Mehrsprachigkeit und Herkunftssprachen / Spracherwerb und Migration forscht und arbeitet. Als Mitglied des Netzwerkes Herkunftssprachen beschäftigt sie sich auch mit dem Bildungspotenzial der Sprachen der Migration – insbesondere mit Türkisch als Fremdsprache – sowie dem Verhältnis von Englisch und Mehrsprachigkeit. Nach acht Jahren Leben und Arbeiten in der Türkei ist sie gerade wieder nach Deutschland re-immigriert.

Waldemar Martyniuk ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Jagiellonen Universität in Krakau, Bereich Angewandte Sprachwissenschaft. Verfasser von Lehrwerken, Richtlinien und Prüfungsmaterialien für Polnisch als Fremdsprache. Gastdozent an mehreren Universitäten in der Bundesrepublik Deutschland (Bochum, Göttingen, Mainz, Münster) und in den USA (Stanford University). 2005-2006 Projektleiter in der Abteilung für Sprachenpolitik am Europarat in Straßburg. 2008-2013 Direktor des Europäischen Fremdsprachenzentrums des Europarates (EFSZ) in Graz. Seit 2016 geschäftsführender Leiter am Zentrum der polnischen Sprache und Kultur der JU in Krakau und Vorsitzender der staatlichen Kommission zur Zertifizierung des Polnischen als Fremdsprache.

Małgorzata Małolepsza ist Absolventin der Polonistik an der Jagiellonen Universität in Krakau und Mitautorin der Lehrwerkreihe für Polnisch als Fremdsprache „Hurra!!!“ und des Lehrwerks „Polski w Pracy!“ Sie ist als Lektorin für Polnisch am Slavischen Seminar der Universität Göttingen tätig. Sie leitet Workshops für Polnischlehrkräfte sowie evaluiert und berät didaktische Projekte. Sie arbeitet mit der Deutsch-polnischen Elterninitiative zur Förderung der Zweisprachigkeit e.V. in Frankfurt/M. zusammen.

Grit Mehlhorn ist Professorin für Didaktik der slawischen Sprachen (Polnisch, Russisch, Tschechisch) an der Universität Leipzig. Sie hat Ostslawistik, Ost- und Südosteuropawissenschaften, Angewandte Sprachwissenschaften, Deutsch als Fremdsprache sowie Polnisch als Fremdsprache an den Universitäten Leipzig, Kiew und Katowice studiert. Ihre Forschungspunkte liegen in den Bereichen Mehrsprachigkeit, Spracherwerb, Herkunftssprachen und ihre Didaktik.

Dorota Orsson ist Sprachwissenschaftlerin, Germanistin, Polonistin (PaF&PaZ), Verwaltungsmitglied der Bundesvereinigung der Polnischlehrkräfte in Deutschland, Mitglied der Polnischen Gesellschaft für Angewandte Linguistik, Mitglied des Vereins polnischer und ausländischer Lehrer für polnische Kultur und Polnisch als Fremdsprache „Bristol“, Mitglied der Polnischen Gesellschaft für Jiddischen Studien, Mitglied des Vereins der deutschen Sprache, Mitglied des HSU-KoMBi-Netzwerks, (Koordinierungsstelle für Mehrsprachigkeit und Sprachliche Bildung Universität Hamburg). Ihre Forschungsinteressen sind grenzüberstreitende Integration – Sprache, Kultur, Identität, Sprach- und Kulturidentität Kinder der fragmentarischen Migration, natürlicher Spracherwerb, Zweit- und Drittsprachenerwerb, Mehrsprachigkeit, Herkunfts- und Fremdsprachliche Didaktik, Aktivierung der Fremdsprachenlernenden, Entwicklung von Lehrmaterialien DaF&DaZ – PaF&PaZ, Sprachlehr- und Sprachlernforschung, Korpuslinguistik, Kontrastive Grammatik des Deutschen, Polnischen und Jiddischen, Negation, Syntaktische Kartografie der generativen Negationsmodelle im Deutschen, Polnischen und Jiddischen, Generative Grammatik.

Mirosław Pawlak jest profesorem nauk humanistycznych, zatrudniony w Uniwersytecie Adama Mickiewicza w Poznaniu oraz w Państwowej Wyższej Szkole Zawodowej w Koninie, gdzie od 2011 roku sprawuje funkcję rektora. Pełnił funkcję przewodniczącego Polskiego Towarzystwa Neofilologicznego oraz członka Zarządu Polskiego Stowarzyszenia Nauczycieli Akademickich Filologii Angielskiej. Obecnie sprawuje funkcję Przewodniczącego Światowej Federacji Nauczycieli Języków obcych (FIPLV). Redaktor naczelny serii Second Language Learning and Teaching w wydawnictwie Springer oraz czasopism Studies in Second Language Learning and Teaching i Konińskie Studia Językowe. Jego zainteresowania naukowe związane są z takimi obszarami, jak: procesy interakcyjne podczas lekcji języka obcego, uczenie się i nauczanie sprawności mówienia, strategie komunikacyjne, różnice indywidualne, autonomia ucznia oraz strategie uczenia się, strategie uczenia się gramatyki, strategie uczenia się wymowy, motywacja w nauce języka obcego, lęk przed mówieniem, dydaktyka fonetyki języka obcego, uczenie się i nauczanie form języka, korekta błędów językowych oraz ewaluacja wiedzy językowej.

Ursula Stohler ist Fachdidaktikerin Russisch und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Slavischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Im Rahmen des Projektes „Lehrerbildung in Baden-Württemberg“ entwickelt sie fächerübergreifende Lehrkonzepte für die Fachdidaktik moderner, insbesondere distanter, Fremdsprachen, darunter Russisch. Zudem ist sie wissenschaftliche Koordinatorin des Doktoratsprogramms Fachdidaktiken am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Basel und der Pädagogischen Hochschule FHNW in der Schweiz. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Didaktik slavischer Sprachen und Literaturen, insbesondere in Klassen mit mehrsprachigen Lernenden mit Migrationshintergrund.

Anna Stolarczyk-Gembiak jest doktorem nauk humanistycznych, zatrudniona w Państwowej Wyższej Szkole Zawodowej w Koninie, gdzie od 2012 roku sprawuje funkcje kolejno dyrektora Instytutu Neofilologii, kierownika Katedry Filologii oraz od 2015 roku dziekana Wydziału Filologicznego, oraz w Wyższej Szkole Języków Obcych im. Samuela Bogumiła Lindego w Poznaniu, gdzie opiekuje się specjalnością translatorską. Pomysłodawca i współorganizator cyklicznych konferencji naukowych: interdyscyplinarnej konferencji pod hasłem „Zbliżenia” w PWSZ w Koninie (od 2013 r.) oraz konferencji „Perspektywy kształcenia filologicznego ‒ nauczyciel i tłumacz we współczesnej przestrzeni zawodowej” w WSJO w Poznaniu (od 2015 r.). Jest tłumaczem ustnym, posiada doświadczenie w prowadzeniu negocjacji i mediacji językowej. Autorka publikacji z zakresu literaturoznawstwa, jej zainteresowania naukowe obejmują literaturę migracyjną w Niemczech, problemy tożsamości w przestrzeni wielojęzycznej, transkulturowość.