AG 1: Das wissenschaftliche Vermächtnis von Maria Skłodowska-Curie und Albert Einstein als Grundlage für Innovation in einer digitalisierten Welt

Die wissenschaftlichen Errungenschaften von Maria Skłodowska-Curie und Albert Einstein zählen zu den bedeutendsten Meilensteinen der modernen Wissenschaftsgeschichte. Ihre Arbeiten haben nicht nur grundlegende Erkenntnisse in Physik und Chemie hervorgebracht, sondern auch langfristig technologische Entwicklungen ermöglicht, die bis in die heutige digitalisierte Welt hineinwirken.

Vor diesem Hintergrund laden wir Studierende aus Deutschland, Polen und Frankreich herzlich dazu ein, Beiträge einzureichen, die sich mit der Frage auseinandersetzen, inwiefern das wissenschaftliche Erbe dieser beiden herausragenden Persönlichkeiten als Inspirationsquelle für gegenwärtige und zukünftige Innovationen dienen kann.

Die Teilnehmenden dieser AG arbeiten in Kleingruppen an Teilfragen und entwickeln im gesamten Team eine Posterpräsentation, die die Teilergebnisse der Kleingruppen zu einem Gesamtbild zusammenführt und einen Ausblick auf die Zukunft gibt.

Mögliche Leitfragen:

1. Die Relevanz der Relativitätstheorie und der Radioaktivitätsforschung für heutige Technologien

  • Welche Anwendungen der Radioaktivitätsforschung von Maria Skłodowska-Curie prägen heute Medizin, Energiegewinnung und Materialforschung?
  • Wie werden klassische physikalische Theorien im Kontext digitaler Technologien weiterentwickelt oder neu interpretiert?
  • Welche zukünftigen technologischen Innovationen lassen sich aus diesen wissenschaftlichen Grundlagen ableiten?


2. Wissenschaftsgeschichte und ihre Bedeutung für digitale Transformationsprozesse

  • Welche Rolle spielt historisches Wissen über wissenschaftliche Durchbrüche für das Verständnis aktueller digitaler Transformationen?
  • Inwiefern lassen sich Muster vergangener Innovationsprozesse auf heutige digitale Entwicklungen übertragen?
  • Inwiefern können historische Erfahrungen mit wissenschaftlichen Durchbrüchen zur ethischen Orientierung beitragen?
  • Wie kann Wissenschaftsgeschichte dazu beitragen, technologische Umbrüche kritisch zu reflektieren?


3. Interdisziplinäre Perspektiven auf Innovation im 21. Jahrhundert

  • Welche Rolle spielt Interdisziplinarität bei der Lösung komplexer globaler Herausforderungen (z. B. Klimawandel, Digitalisierung, Gesundheit)?
  • Inwiefern lassen sich aus den Arbeitsweisen von Curie und Einstein Impulse für heutige interdisziplinäre Forschung ableiten?
  • Welche neuen Forschungsfelder entstehen an den Schnittstellen von Physik, Informatik, Medizin und Sozialwissenschaften?


4. Wissenschaftskommunikation im Spannungsfeld zwischen Tradition und Digitalisierung

  • Welche Lehren lassen sich aus der öffentlichen Wirkung und Rezeption von Curie und Einstein für eine verantwortungsvolle Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter ziehen?
  • Welche Bedeutung hat die Personalisierung von Wissenschaft in der Tradition von Curie und Einstein für heutige Formen digitaler Wissenschaftskommunikation?
  • Wie kann komplexes Wissen aus Physik und Chemie für eine breite Öffentlichkeit verständlich gemacht werden?


Posterpräsentation:

Am Ende des Kongresses präsentiert jede Gruppe ihre Ergebnisse in Form eines wissenschaftlichen Posters, das:

  • eine zentrale Fragestellung formuliert,
  • relevante Beispiele oder Fallstudien darstellt,
  • zentrale Argumente und Erkenntnisse zusammenfasst,
  • sowie mögliche Perspektiven für die Zukunft aufzeigt.

Die Poster werden anschließend im Rahmen einer Poster-Session diskutiert und gemeinsam mit anderen Teilnehmenden sowie eingeladenen Expert:innen reflektiert.