Maßnahmen zur Umsetzung des Sprachenkonzepts

Das Sprachenkonzept der TU Darmstadt beinhaltet einen Maßnahmenkatalog zur Förderung der individuellen und institutionellen funktionalen Mehrsprachigkeit. Hierbei sind alle Mitglieder der Universität aufgerufen, sich zu beteiligen. Hier finden Sie Anregungen und Ideen dazu.

Aktuell arbeitet das Umsetzungsteam Sprachenkonzept an der Planung und Umsetzung folgender Maßnahmen des Sprachenkonzepts:

Nachfolgend finden Sie einige Beispiele von Maßnahmen, die das Team des Sprachenzentrums, des Fachgebiets Mehrsprachigkeit sowie weitere Einheiten bereits umgesetzt haben. Die Liste wird laufend ergänzt:

Die Ausgabe 4/2025 hoch3, die am 15.11.25 veröffentlicht wurde, beinhaltet einen ausführlichen Thementeil über das Sprachenkonzept der TU Darmstadt , der für mehr Sichtbarkeit des Sprachenkonzepts sowie das Thema Mehrsprachigkeit an der TU Darmstadt beitragen soll.

Im Thementeil findet sich neben einem Überblickstext und einem Beitrag von zwei der drei Autorinnen des Sprachenkonzepts auch ein Interviewgespräch mit Dr.in Mônica Holtz, die über den Einsatz von Mehrsprachigkeit in ihrem Universitätsalltag berichtet.

hoch³ 4/2025
hoch³ 4/2025

2025 organisierte das Sprachenzentrum der TU Darmstadt bereits zum zweiten Mal den Europäischen Tag der Sprachen an der TU Darmstadt – diesmal am 6. November 2025, um eine noch größere Beteiligung während des aktiven Semesterzeitraums zu ermöglichen.

Im Einklang mit den Zielen des Europarats wurde erneut die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas und darüber hinaus gefeiert. Das umfangreiche Programm bot Studierenden wie Mitarbeitenden zahlreiche Möglichkeiten, Sprachen auf kreative, spielerische und interaktive Weise zu entdecken.

Über den Tag verteilt nahmen Hunderte Besucherinnen und Besucher an den vielfältigen Aktivitäten teil: von der Sprachenjagd (Language Hunt) über einen interaktiven Vortrag zur Deutschen Gebärdensprache, AlphaBeta Lab, einen mehrsprachigen Collage-Workshop, das Language Café, bis hin zum Creative Evening, der mit Präsentationen, Spielen und Teamaktivitäten die Bedeutung der Mehrsprachigkeit lebendig machte.

Ein besonderer Aspekt 2025 war die enge Zusammenarbeit zwischen dem Sprachenzentrum, ESN Darmstadt , Tutor International und weiteren engagierten Studierendeninitiativen sowie mehreren Einheiten der TU Darmstadt (u.a. Dezernat VIII , Europäisches Dokumentationszentrum , Unite! ). Durch diese Kooperation entstand ein einzigartiger Tag voller Begegnungen und Austausch zu den Themen Sprache(n), Mehrsprachigkeit und Sprachenlernen.

Der sechsstündige Workshop, der im Rahmen des Ingenium-Weiterbildungsangebots durchgeführt wurde, nahm die Rolle von Mehrsprachigkeit und weiteren Sprachen neben Deutsch und Englisch für junge Forschende und Doktoranden in den Fokus.

Am 12.02.2025 nahmen Robin Breit und Melanie Lipinski mit dem Beitrag Mehrsprachigkeit als Chance begreifen: Wie funktionale Mehrsprachigkeit das Lehren und Lernen bereichern kann an dem HDA-Format EinfachDidakTisch teil und standen eine Stunde lang Rede und Antwort zu den Themen Sprache(n) und Mehrsprachigkeit in der Lehre sowie zum Sprachenkonzept der TU Darmstadt.

Die Beschreibung der Veranstaltung und an anderer Stelle die Videoaufzeichnung mit Untertitel auf Deutsch sind beide online verfügbar.

Am 15.01.2025 ging mit dem Unite! Online Language Café ein weiteres Angebot online, durch das Studierende der TU Darmstadt und aller anderen Unite!-Partnerinstitutionen ihre Sprachenkenntnisse in den Unite!-Sprachen anwenden und ausbauen können.

Das Unite! Online Language Café findet während der Semesterzeiten alle zwei Wochen mittwochs statt und wird durch studentische Sprachtutor:innen der Partneruniversitäten des 2024 erfolgreich beantragten Seed-Fund-Projekts begleitet.

Am 30.10.2024 startete das Sprachenzentrum mit Deutsch zum Kaffee ein neues Unterstützungsangebot für internationale Mitarbeitende der TU Darmstadt.

Das Sprachencafé bietet alle zwei Wochen internationalen Kolleg:innen die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse einzusetzen und zu erweitern.

Das Sprachencafé wird von einer DaF-Lehrkraft moderiert und es werden verschiedene Themen als Impulse für das Treffen vorgeschlagen.

2024 organisierte das Sprachenzentrum der TU Darmstadt zum ersten Mal den Europäischen Tag der Sprachen an der TU Darmstadt.

Im Einklang mit den Zielen des Europarats wurde die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Europa und darüber hinaus gefeiert.

Alle Mitglieder der TU Darmstadt und ihre Familien waren eingeladen und über 200 Personen nahmen über den Tag verteilt teil.

Ein besonderer Aspekt 2024 war die Kooperation mit Unite! und die Verknüpfung mit dem X. Unite! Dialogue an der TU Darmstadt.

Im Zuge der Internationalisierung werden immer neue Studiengänge ins Leben gerufen, die Englisch als Unterrichtssprache haben.

Obwohl die englische Sprache den Zugang zum Studium in Deutschland für viele internationale Studierende erleichtert, entstehen sowohl für Studierende als auch für Lehrpersonen linguistische Herausforderungen durch die Kommunikation in der Lingua Franca, die konsequente Planung und Begleitung erfordern.

In einer umfassenden Bedarfserhebung hat PALS die linguistischen und akademischen Bedarfe internationaler Studierenden in englischsprachigen Studiengängen befragt und diese in ein Begleitungsangebot mit fachsprachigem Fokus einfließen lassen, das im Wintersemetser 2024/25 zum ersten Mal pilotiert wurde.

Ein wichtiges Ziel des Sprachenkonzeptes ist die Verbesserung der (mehr-)sprachlichen Kompetenzen der TU-Mitglieder. Für eine bessere Verfügbarkeit und Übersicht wurde das breitgefächerte Angebot des SPZ in einer neuen Übersicht zusammengefasst.

Das SchreibCenter fördert seit 2015 in seinen individuellen Beratungen konstruktiv die Mehrsprachigkeit der Ratsuchenden. Eine Schreibberatung ist derzeit in mehr als fünf verschiedenen Sprachen möglich und kann auch sprachenmischend durchgeführt werden. Seit 2023 bietet das SchreibCenter außerdem die zertifizierte Kurzfortbildung „Mehrsprachiges akademisches Schreiben begleiten“ an.

Funktionale Mehrsprachigkeit kann besonders dann gelingen, wenn die Kommunikationspartner:innen von ihrer Mehrsprachigkeit wissen. Auch in Beratungssituationen kann es die Kommunikation erleichtern und entlasten, wenn Ratsuchende eine Sprache nutzen können, die sie besser beherrschen. Das Fachgebiet Sprachwissenschaft – Mehrsprachigkeit hat seine Mitarbeitenden ermutigt, ihre Kommunikationssprachen auf ihre Türschilder aufzunehmen.

Bei Veranstaltungen des SPZ verwenden Mitarbeitende immer häufiger mehrsprachige Namenschilder, um deutlich zu machen, dass sie auf diesen Sprachen angesprochen werden können.

Das ZediS wurde im Herbst 2022 als eines der ersten Zentren für digitales Sprachenlernen im deutschsprachigen Raum gegründet. Es ist eine Anlaufstelle für Lehrende, Lernende und Interessierte, die sich mit dem digitalen Sprachenlernen auseinandersetzen möchten.

Was können Sie tun?

Das Sprachenkonzept der TU möchte alle Mitglieder ermutigen, schon durch kleine Schritte die funktionale Mehrsprachigkeit zu fördern. Hier finden Sie Anregungen und Ideen, gelebte Mehrsprachigkeit konkret umzusetzen.

Haben Sie weitere Anregungen? Dann schreiben Sie eine Nachricht an .